LadiesTalkBusiness liebt…La petite cuisine.

Susanne’s Blog la petite cuisine kenne ich seit ich im letzten Jahr mal in einem Magazin auf eine Food-Strecke von ihr gestoßen bin. Fasziniert von den wunderbaren Bildern und den unkomplizierten Rezepten gehört ihr Blog seitdem zu einem meiner Lieblinge. Ihre Food-Strecken sind ein Vollgenuss für’s Auge, die vorgestellten Gerichte ein Traum für den Gaumen.

Und Susanne bringt grad ordentlich Bewegung in die Bloggerwelt, denn gemeinsam mit einigen anderen kreativen Köpfen mischt sie mit ein ShootTheFood oder auch BLOGST (siehe auch hier und hier). Und so viel Kreativität muss geteilt werden finde ich, also viel Spaß beim Lesen des Interviews:

Quelle: http://www.fotografie-schanz.de/

LadiesTalkBusiness: „Liebe Susanne, bitte stell Dich und Dein Blog ‚la-petite-cuisine‘ kurz vor.“
Susanne Schanz: „Seit Anfang 2011 führe ich das Foodblog „La petite cuisine“. Ich bin Foodfotografin und koche
und genieße sehr gerne. Das Blog ist mein seelischer Ausgleich, mein Experimentierplatz und
gleichzeitig mein aktuelles authentisches Portfolio. Hier wird über Essen & Trinken und aus
dem Leben berichtet, auch mal über Restaurants und Cafés, über Kochbücher & andere Blogs
und über Wochenmärkte & Feinkostgeschäfte, Foodstyling und Foodfotografie.“
LadiesTalkBusiness: „Wie kamst Du zum Bloggen?“
Susanne: „Schon seit 2008 wollte ich ein Blog starten, schreckte aber vor der Arbeit zurück. Aber der
Gedanke ließ mich nicht los und als mein Sohn fast 1 Jahr alt war begann ich dann doch mit
dem Bloggen. Es war mir ein Bedürfnis meine Koch- und Fotografieleidenschaft voll und ganz
auszuleben. Eine Website ist sehr statisch und hauptsächlich für Kunden und Interessierte
gedacht. Ein Blog dagegen ist aktuell und der Austausch und das Feedback von Lesern ist
unglaublich schön und bereichernd.“
LadiesTalkBusiness: „Was liebst Du daran am meisten?“
Susanne: „Ich bin immer wieder und immer noch davon begeistert, wie viele neue Kontakte und tolle Jobs
das Blog mir beschert hat und wie das Blog mich und meine Arbeitsweise positiv verändert
hat. Wenn man ehrlich ist, funktioniert das aber nicht einfach so. Es braucht eine Portion
Glück, aber eben auch Zeit, Ausdauer und Engagement. Außerdem hat es mir tolle neue
Impulse gegeben. Ohne mein Blog würde ich heute keine Workshops geben
(http://shootfood.wordpress.com).
Das Blog hat meinen Zugang zum Kochen verändert und mich dazu gebracht mehr zu
experimentieren. Relativ schnell nach Starten des Blogs habe ich begonnen, Rezepte zu
entwickeln und zu schreiben. Damit hätte ich anfangs nie gerechnet.
Ich kann völlig frei entscheiden, wann und was ich koche und wie ich es fotografiere. Das ist im
Beruf nicht ausschließlich möglich und daher empfinde ich das Bloggen als wunderschönen
Ausgleich, neben meinem natürlich auch sehr schönen Beruf.“
LadiesTalkBusiness: „Ein Post, auf den du heute noch stolz bist?“
Susanne: „Stolz bin ich auf den Post „Tolle Torte – La petite cuisine wird 1 Jahr!“ Schon allein deshalb, weil
es der erste Bloggeburtstag war und das ist einfach was ganz besonderes.“
LadiesTalkBusiness: „Ein Post, der Dir heute ein bisschen peinlich ist?“
Susanne: „Etwas unausgegoren waren wohl meine ersten 2-3 Posts, wo ich mit der Formatierung nicht
ganz klar kam. Da sind Lücken im Text und die bleiben jetzt auch da, wo sie sind.
LadiesTalkBusiness: „Woher holst Du Deine Ideen, wie findest du Inspiration?“
Susanne: „Ideen finde ich auf Wochenmärkten, da lasse ich mich u.a. vom saisonalen Gemüse und Obst
inspirieren. Aber auch Urlaubsorte und deren regionale Küche, Musikveranstaltungen, (ja,
wirklich!), Ausstellungen, Essen und Sein in Cafés, Bistros, Restaurants und vieles mehr
bringen mich auf neue Projekte, Rezepte und Ideen. Und natürlich regen auch Kochbücher,
Foodzeitschriften und Foodblogs meine Fantasie und Kreativität an. Ich bin ich gewissen
Dingen verhältnismäßig ordentlich und führe gerne Listen. Lach! Auch eine Liste, was ich in
diesem Leben noch kochend auf mein Blog bringen will. Das sind mittlerweile 176 neue und
abgewandelte Rezeptideen, die darauf warten umgesetzt zu werden. Wenn ich also jede
Woche eines davon präsentieren würde hätte ich für mein Blog noch Stoff für 3 Jahre.“

Quelle: la petite cuisine

LadiesTalkBusiness: „Welches sind Deine aktuellen 3 Lieblingsblogs?“
Susanne: „Mich auf 3 Blogs zu beschränken, das schaffe ich beim besten Willen nicht. Sorry! Aber ich
beschränke mich mal auf Foodblogs. Dies sind meine Lieblingsfoodblogs in alphabetischer
Reihenfolge: babaganuj, call me cupcake, chantellegrady, clemmensen-brok, herriottgrace
blog, joylicious, margarteandjoy, not without salt, my little fabric, purevege, roostblog, sundaysuppers,
vkreesphotography, whatkatieate.“
LadiesTalkBusiness: „Was machst Du im „realen Leben“?“
Susanne: „Ich bin Food- und Interior-Fotografin, verheiratet und habe einen Sohn.“
LadiesTalkBusiness: „Wie viel Zeit wendest Du wöchentlich für Dein Blog auf?“
Susanne: „Das ist ganz unterschiedlich. Ich rechne eher die Zeit, die ich für einen Post brauche, da ich
auch nicht immer jede Woche poste, sondern auch mal alle 10 Tage oder 14 Tage. Für einen
Post mit 3 Rezepten benötige ich im Durchschnitt 10 Stunden (einkaufen, kochen, Rezept
aufschreiben, stylen und fotografieren, Fotos konvertieren und bearbeiten, Bilder in
Reihenfolge bringen, Post schreiben und Rezeptkarte entwerfen. Veröffentlichen und fertig!“
LadiesTalkBusiness: „Mit was für einer Kamera fotografierst Du und wie bearbeitest Du Deine
Bilder?“
Susanne: „Ich arbeite mit einer Canon 5d MkII, mit Capture One direkt verbunden an den
Rechner/Bildschirm. Die Postproduktion erledige ich mit Photoshop. Für aufwendige und/oder
umfangreiche Nachbearbeitungen nehme ich allerdings Kollegen aus dem Bereich in
Anspruch.“
LadiesTalkBusiness: „Welche 3 gute Ratschläge würdest Du einer Blogger-Anfängerin geben?

Susanne: „1. Dem Blog 1-3 Monate Zeit geben, sich entwickeln zu lassen.
2. Es gibt sicher Blogs, die funktionieren mit oder vielleicht auch weil sie zahlreiche Themen
abdecken. Die meisten erfolgreichen Blogs geben sich aber mit einem oder zwei Themen
zufrieden. Also, Thema eingrenzen bzw. spezialisieren!
3. Großen Erfolg haben sicher meistens Blog mit Themen, die eine breite (meist weibliche)
Masse ansprechen: z.B. Food (kochen tut (fast) jede/r), Design und Interior. Aber warum nicht
etwas „riskieren“, und ein Thema aufgreifen, welches nicht so populär ist? Es kann auch sehr
inspirierend sein nicht mit dem Mainstream mitzulaufen. Allerdings sollten dann Bekanntheit
bzw. großer Zulauf und/oder viele Kommentare beim Bloggen nicht Priorität haben.

LadiesTalkBusiness: „Ein kleiner oder ein großer Traum von Dir…?
Susanne: „Ein Tageslichtstudio im Industriestil mit offener Küche und viel Platz.“
LadiesTalkBusiness: „Wo finden wir Dich heute in 10 Jahren?“
Susanne: „In einem großen Tageslichtstudio mit zwei freien Mitarbeitern; einen für die Küche, den
anderen für die Postproduktion. So würde ich ökonomischer arbeiten, mich mehr aufs
Fotografieren konzentrieren und darüber hinaus mich entspannter weiter entwickeln können.“

LadiesTalkBusiness: „Danke für’s Gespräch, liebe Susanne!“

Quelle: la petite cuisine

Da geht doch was: BLOGST, die erste deutsche Blogger-Konferenz

Es gibt wunderbare News im deutschsprachigen Bloggerland: ein paar Blogging-begeisterte Damen haben wochenlang getüftelt und suchen nun mit ihrer Idee die Öffentlichkeit: Ricarda von 23qmStil , Clara von tastesheriff, Susanne von cherrypinkpurple, Indre von Mima und Antonia vom Sister Mag hatten die wunderbare Idee für die erste deutsche Blogger-Konferenz. Es ist geschafft, eine Traumlocation in Hamburg wurde gefunden, das Programm samt After-Work-Party steht auch schon.

Auf der BLOGST-Konferenz-Seite klingt das dann so:  „Zwei Tage wollen wir dafür nutzen die deutsche Bloggerszene zusammenbringen um sich noch mehr zu vernetzen und kennen zu lernen und um ein tolles Wochenende mit spannenden Vorträgen zu den Themen SEO, Blogs und PR, vom Blog zum Buch, Advertising und Workshops zu WordPress, Blogger, SEO und Google Analytics zu haben und interessanten Diskussionsrunden mit bekannten Bloggern zu folgen. Die Veranstaltung richtet sich hauptsächlich an deutschsprachige BloggerInnen aus den Bereich Design, Lifestyle, Living und Food. Daneben sind auch alle Social Media-Interessierten von Agentur- und Unternehmensseite herzlich willkommen.“

Die Konferenz findet am 10. und 11. November im Werkheim in Hamburg statt. Die Teilnahmegebühr für die beiden Tage liegt bei 99 €.

Quelle: http://konferenz.blogst.de/location/

Die Referentenliste liest sich wie die Who-is-Who-Liste der deutsche  Bloggerszene: Thea und Toni Neubauer vom Sister Magazine, Daniela Klein von klitzeklein, anna frOst von fashionpuppe.com, Virginia Horstmann von ZuckerZimtundLiebe, WordPress Expertin Daniela Müller von Seiten-Wechsel, Indre von Mima, Medienanwalt Christian Solmecke von Wilde Beuger Solmecke, PR Profi und Bloggerin Angelika Schwaff von Reisefreunde, Anna Neumann von Dawanda sowie Daniela Kamps und Katharina Charpian von COUCH, Medienpartner für das Event.

Und nach der Konferenz im hohen Norden erobert BLOGST hoffentlich dieses Jahr auch noch andere Teile Deutschlands. Workshops- und Veranstaltungsreihen sind auch in Berlin und München geplant.

Tickets, News, UpDates und vieles, vieles mehr gibts auf der Workshop- und Konferenz-Seite von BLOGST.

Ich bin gespannt!

Seid alle lieb gegrüßt,

*bee

Wusstest Du eigentlich schon…

…wer der erste Blogger auf diesem Planeten war? Nein? Ich auch nicht. Sollte man als Blogger aber vielleicht wissen und deswegen freue ich mich sehr, dass Tina uns jetzt mit etwas Blogger-Basic-Wissen auf die Sprünge hilft und diese Wissenslücke für immer schließt!

Tina betreibt schon seit einer Weile ihren Blog Türtier. Dort lebt die Mode- und Design-Managerin ihrer Kreativität voll aus und lässt mich und viele andere daran teilhaben. Tina und ich könnten uns rein theoretisch durch Klopfzeichen verständigen, wir wohnen nämlich direkt übereinander. Viel mehr Spaß macht es jedoch am heimischen Sandkasten, denn da sitzen wir des öfteren mit unseren Sprösslingen und tauschen uns bei Kaffee&Keksen übers Bloggen und viele, viele neue Ideen aus.

So, und nun lest selber was Tina uns zu sagen hat. Viel Spaß dabei!

Die Geschichte des Blog bzw. Weblogs oder Web-Logbook wie ein Blog mit vollem Namen heißt hat zwei Quellen und begann somit gleich zweimal: 1994 und 1997.

Im Dezember 1997 begann Jorn Barger zu seinem Spezialgebiet „Künstliche Intelligenz“ Links zu interessanten Webseiten auf seiner eigenen Webseite unter dem Titel „Robot Wisdom Weblog“ zu sammeln (http://www.robotwisdom.com).
Dort listete er einfach die von ihm besuchten Webadressen mit Links hintereinander auf, ohne jeden Kommentar oder nur mit wenigen Worten als Beschreibung versehen.

Drei Jahre zuvor, 1994 schrieb der Student Justin Hall auf seiner Website „Links from the Underground“ (http://links.net, heute allerdings mit anderen Inhalten) Texte im Stil von Tagebucheinträgen mit privaten Gedanken, Eindrücken und Erlebnissen. Dies mischte er mit gefundenen Links und Inhalten von anderen Internetseiten. Er war so zu sagen der Pionier der „Webdiary-Bewegung“, also unser aller Blog-Vater!!!

Er schrieb seine Texte damals noch in HTML erstellten Webseiten, denn es gab noch keine speziellen Blog-Software  – bzw. Content Management System (CMS).

In Deutschland entwickelte sich 1996 eine so genannte „Netztagebuch-Bewegung“ mit Christoph Bieber (NotebookNotizen von einer USA-Reise,1996) und Claudia Klinger (Digital Diary, 1999) so wie wir sie heute auch noch kennen. Tatiitalentlos.de oder Whatever.com berichten mit tollen Bildern über ihren Alltag und was sie tolles basteln, spielen, nähen, etc.

Jorn Barger vermischte 1997 die zwei Begriffe „World Wide Web“  und  das Tagebuch der Seefahrer auch als „Logbuch“ bekannt und kreierte so als erste den Namen „Weblog“
Daher sagen alt eingesessene Blogger auch  „DAS Blog“, da es als Abkürzung für „Das Web-Logbuch“ steht.  Seit 2006 ist der Begriff „Blog“ im Duden verzeichnet, und wird dort in beiden Varianten genannt. Die sächliche Form („das Blog“) als Hauptvariante und die maskuline Form („der Blog“) als zulässige Nebenvariante.

Die Abkürzung „Blog“ wurde dann durch Peter Merholz im Jahr 1999 auf seinem Blog Peterme.com erstmals geprägt, denn er teilte den Begriff in der Seitenleiste seines Blogs in die Bestandteile „We Blog“ auf.

Bald entstanden Hosting-Plattformen, die vor allem Privatpersonen das Führen eines Online-Tagebuchs erleichtern sollten: 1998 startete Open Diary und 1999 sowohl LiveJournal als auch Blogger.com und seit 2004 ist WordPress auf dem Markt. Somit müssen wir uns nicht mehr mit komplizierten HTML-Cods rumärgern, sondern können einfach drauf los schreiben, den Text gestalten, Links einfügen und unsere Fotos unkompliziert hochladen.

Weltweit soll es über 173 Millionen Blogs geben.

Auf http://www.metaroll.de/bloghistory.html ist die Geschichte der Deutschsprachigen Blogsphäre in einem Zeitstrahl dargestellt. Auf der Leiste kann man an die Anfänge des Bloggens zurückreisen, und durch einen klick auf das jeweilige Projekt sehen, ob dies noch existiert.

Quelle: http://www.metaroll.de/bloghistory.html

Ich wünsch Euch viel Spaß beim stöbern in der Vergangenheit und weiterhin viel Spaß beim Bloggen!!!

Tina

Meine 15. besten Tipps für gute Texte

Wenn ich, beinahe täglich, meine Lieblings-Blogs besuche bleiben meine Augen immer erst an den Bildern hängen. Ein schönes Bild macht Lust sich dort genau umzusehen und gibt schon mal einen Vorgeschmack auf das was da noch kommt. Aber entscheidend darüber ob sich ein Blog-Post, auch über den Moment hinaus, in mein Gedächtnis einprägt sind die Worte die auf die wunderschönen Bilder folgen. Wenn sie gut gewählt sind transportieren sie ein Gefühl und befördern mich schon allein beim Lesen mitten hinein in diese Welt. Das ist es was ich am Bloggen und Blogs verfolgen so sehr liebe. Immer wieder ein Kurztrip in eine andere kleine Welt.

Gute Texte zu schreiben ist manchmal eine richtig schwere Angelegenheit. Oft wollten die Ideen nicht fließen und die Worte einem nicht einfallen. Ich weiß das selber ganz genau, denn ich habe schon genug schlechte Texte geschrieben. Aber mit der Zeit auch ein paar richtig gute.

In dem ersten Post aus der Rubrik TEXT habe ich alles zusammengefasst was für mich beim Schreiben wichtig und hilfreich ist:

1. Ein gutes Blog-Post muss berühren. Egal ob das virtuelle Gegeüber sich beim Lesen über schöne Texte und Bilder freut, Lust bekommt etwas nachzukochen, -basteln, -dekorieren oder sich ein paar Minuten Entspannung gönnt. Emotionen bewegen und Du willst doch dein Gegenüber bewegen, oder?

2. Denke darüber nach welches Gefühl du mit Deinem Post vermitteln möchtest. Welch Sinne sollen angesprochen werden: der Gaumen, das Auge, der Geruchssinn etc. Versuche dieses Gefühl und das was es auslöst genau zu beschreiben. Beispielsweise wenn Du ein Rezept postest, beschreibe das Geschmackserlebnis genau. Schon allein beim Lesen sollte man meinen es gerade selber zu riechen, zu schmecken oder zu fühlen.

3. Bloggen ist immer auch ein bisschen Plauderstündchen. Du bist immer im Austausch mit Deinem Gegenüber. Also schreibe eher so wie Du sprichst und weniger so als ob Du einen Schulaufsatz verfassen musst.

4. Inspirationen und Ideen für gute Texte bekommt man meist nicht vor dem Rechner, sondern von dem Leben drumherum. Also raus mit Dir, lass Dich inspirieren, sei aktiv und offen für den Augenblick. Und für alle Fälle: hab immer ein Notizbuch zur Hand damit Dir auch spontane Ideen nicht entgehen.

5. Lerne von den anderen. Lies viel. Bücher, Zeitschriften, andere Blogs. Alles was du in die Finger bekommen kannst. Lass Dich inspirieren. Studiere den Schreibstil von Autoren und Bloggern die Du bewunderst.

6. Das Gute am Schreiben ist die Tatsache dass es ein Handwerk ist. Man kann es lernen. Man kann sich ständig verbessern, es bedarf aber der Übung. Also schreib wann immer die Zeit es zulässt: Tagebuch, Blog-Postings, Briefe, etc.

7. Bei einer Schreibblockade denke an eine gute Freundin oder an einen Familienangehörigen. Stelle Dir vor gerade mit dieser Person zu plaudern, ihr das zu erzählen was Du gerade in Worte fassen möchtest. Das entspannt!

8. Halte es so einfach wie möglich, du willst Deine Leser ja nicht anstrengen: kurze Sätze, einfacher Satzbau, möglichst wenig Fremdwörter, Klischees vermeiden, lästige Füllwörter und dauernde Wortwiederholungen ebanfalls vermeiden.

9. Bleib Deinem Erzählungsstil treu. Finde Deine „Sprache“ und mach diesen Schreibstil zu Deinem unverwechselbaren Markenzeichen.

10. Gestalte Deine Texte übersichtlich: z.B. durch Absätze und Bilder die an geeigneten Stellen eingefügt werden.

11. Baue Spannung auf, z.B. durch Fragen die erst später im Text beantwortet werden.

12. Lade dein Gegenüber auf ein Plauderstündchen ein. Stelle Fragen im Text und fordere die Leser auf die mit einem Kommentar zu beantworten. Reagiere möglichst auf jeden Kommentar (sofern das zeitlich & organisatorisch möglich ist!).

13. Profitiere von Dir selbst. Stephen King hat mal den schlauen Satz gesagt: „Writing is refined thinking.“ Nutze das für Dich! Schreiben kann ein Katalysator für Deine Ideen, Wünsche, Träume und Ziele sein.

14. Unbedingt den Text vor dem veröffentlichen noch der Rechtschreibkorrektur unterziehen. Ich sage das weil mir selber leider immer wieder genug Rechtschreibfehler durch die Lappen gehen, und ich mich dann beim Lesen immer wieder aufs Neue ärgere.

15. Und für alle die ein gutes Buch zu dem Thema lesen möchte: Stephen King, „Das Leben und das Schreiben“.

Und wie gelingen Dir so richtig gute Texte auf die Du Monate später immernoch stolz bist? Verrat es mir, ich bin ja soooo gespannt!

Hab ein wunderschönes Wochenende,

*bee

Nike lässt die Herzen tanzen!

*Trommelwirbel* Ich bin soooo froh Euch heute den ersten Guest-Post zu präsentieren. Nach meinem Aufruf meldeten sich schon einige fleißige Blogger-Bienchen und es werden immer mehr! Das ist sooooo wunderbar, sag ich Euch! Denn ein Blog ist immer nur so gut wie seine Leser und all die die dazu beitragen.

Heute gibt’s den ersten Gast-Post von Nike. Sie schreibt regelmäßig auf ihrem Blog über alles was ihr Herz zum hüpfen und tanzen bringt und fordert Dich jetzt auch mal zu einem Kleinen Tänzchen auf. Haste Lust?

Viel Spaß beim Lesen!

PS:  Und alle anderen Bloggerinnen da draußen, die Lust haben bei LadiesTalkBusiness mit einem Guest-Post mitzuwirken, bitte mit Themenvorschlag melden unter ladiestalkbusiness(at)web.de

Allerliebste Grüße,

*bee

die sonne scheint, ich sitze auf dem balkon und in meinem kopf herrscht reges treiben. die gedanken kreisen unentwegt und ich versuche, die eindrücke und erlebnisse des gestrigen shoot the food workshops zu verarbeiten und in worte zu fassen. ein großartiger tag mit viel input und wunderbaren menschen.

dabei kommt mir ladies talk business in den sinn. birgit / bee hatte in ihrem post gefragt: „willst du mit mir gehen … “ und einen gastpost über deine erfahrung und leidenschaft für´s bloggen schreiben?“ vielleicht könnte ich so einige dinge zusammen bringen, die mir gerade durch den kopf spuken.

wie wär´s mit „wie ich zum bloggen kam …“?

ich bin nike, 36 und bearbeite im real life bilder in einer werbeagentur. sehr lange hatte ich zu blogs und der bloggerwelt überhaupt gar keinen bezug. das änderte sich. als ich anfang 2010 über ohhhmhhh.de stolperte. steffis blog wurde zu meiner einstiegsdroge und ich kam über ihren zu diversen anderen interessanten blogs. erst las ich nur still, aber irgenwann fing ich an zu kommentieren. dann startete die cupcake kolumne der bezaubernden jeanny und woche um woche entstanden in meiner küche kleine mehr oder weniger hübsche, aber immer köstliche kleine küchlein nach jeannys rezepten. fotografiert wurden die cupcakes natürlich auch immer.


jeanny verschwand aus der bloggerwelt, die anzahl der blogs, die ich las wuchs ständig und immer wieder gab es den gedanken „mach doch auch mal was!“ aber dann auch wieder „wer liest denn das?“ und „wann soll ich das denn noch machen?“ und so wurde die idee vom eigenen blog immer wieder auf eis gelegt.

am 01.januar 2012, ich kam gerade nach hause und fuhr den rechner hoch, traute ich meinen augen kaum. jeanny war wieder da (gut, ganz weg war sie für mich nicht, da wir ab & zu über facebook schrieben) – aber die bloggerwelt hatte sie wieder mit ihren wunderschönen texten & fotos, die einem das wasser im munde zusammen laufen lassen und ihrem eigenen blog zuckerzimtundliebe inspiriert ging ich erneut ans werk, tauschte aber die tierischen zutaten gegen pflanzliche aus, da ich mich mittlerweile vegetarisch und teilzeit vegan ernähre.
der wunsch zu bloggen wuchs, die zweifel blieben. dann kam die nachricht von jeanny.
„ Du? Magst Du nicht mal einen blog starten? einen veganen deutschen, der richtig fetzt? ich finde, das macht hier noch keiner schön und richtig. na? Lust???? I would love to read from you“

für mich stand von anfang an fest, dass ich keinen reinen foodblog schreiben möchte, vor allem nicht vegan, da ich mich nicht 100% vegan ernähre. ausserdem sollten die dinge, die mich ebenso wie gutes essen begeistern und motivieren wie musik & fotografie ihren platz finden. ich fing an zu grübeln, ich brauchte einen namen, ein layout, welche farben benutze ich und bei welchem anbieter und überhaupt? jede menge fragen, viele stunden im www, viele (manchmal zu viele) antworten. ich entschied mich für wordpress. der name nikesherztanzt festigte sich. ich schrieb ihn immer wieder, scannte ihn ein, änderte die farben, malte noten & sternchen … mit der handgeschriebenen version war ich dann doch nicht zufrieden. ich probierte hunderte von schriften, bis der header so aussah wie er jetzt aussieht. sternchen und noten im hintergrund! ja. langsam nahm es gestalt an. meine fotos von urlauben, schönen stunden, gebackenen etc gehörten auch dazu. also durchforstete ich mein fotoarchiv, wählte aus, rechnete bilder runter, versah sie mit meinem „wasserzeichen“ und lud sie hoch. alles noch offline. zwischendrinmmer mal wieder jeanny.

Quelle: Pinterest

am 20.märz 2012 war es dann soweit: ich schreib meinen ersten post.
hat gar nicht weh getan. seitdem schreibe ich über alles, was mich bewegt, songs, die ich gut finde, filme, die mir gefallen & über jede menge gekochtes, gebackenes, gebratenes. wenn ich während des ersten monats alle 10 minuten schaute, wie viele klicks ich habe, bin ich da recht entspannt geworden, freue mich aber immer wieder wie bolle über jeden kommentar und jeden neuen leser.
ich mag die initiative sonntagssüß von julie, katrin & nina, den frage-foto-freitag von steffi & die post aus meiner küche von jeanny,clara & rike. feine einrichtungen im www, durch die ich immer wieder bezaubernde, neue blogs entdecke und mich mit den menschen dahinter austauschen kann, so kommen auch immer wieder nette menschen zu mir. auch ganz toll sind die blogowski mädels, eine feine gruppe von bloggerinnen aus dem ruhrpott – da steht das reale treffen noch aus. im gegensatz zu jules vom kleinen freudenhaus – wir haben schon zwei mittagspausen miteinander verbracht und weitere sollen bald folgen.

ich weiß nicht, was mich so lange vom bloggen abgehalten hat. mir macht es wahnsinnig viel spaß und ich kann auch nur positives berichten. nette, herzliche menschen, wohin man nur klickt. und es kommt mir nicht so vor, als wären es erst 3 monate …

am letzten wochenende gab es dann das erste offline treffen mit jeanny. sie und susanne von la petite cuisine http://la-petite-cuisine.blogspot.de/ gaben den ersten shoot-the-food-workshop in köln, über den ich in den nächsten tagen noch ausführlich schreibe, wenn mein kopf all die wunderbaren eindrücke verarbeitet hat.
und ja, lauter offene, herzliche, wunderbare menschen, mit denen ich den tag gerne verbracht habe. bloggen rockt. wenn ihr überlegt, mit dem bloggen anzufangen, macht es einfach!
von daher ein großes dankeschön an dieser stelle: DANKE, JEANNY! danke für´s schubsen!

und heute gibt es ein paar scones obendrauf, angelehnt an ein rezept aus dem tollen schwedischen “baka steg>för>steg”
rezept für etwa 8 scones (je nach größe)


400g dinkelmehl
½ tl salz
85g butter (ich nehme alsan)
frisch gemahlener schwarzer pfeffer
40g schwarze oliven, gehackt
40g getrocknete tomaten, klein geschnitten & kurz vorher in warmen wasser eingeweicht
85g feta (ich habe ziegenkäse verwendet)
200ml milch (soja-oder hafermilch)

den backofen auf 225°c vorheizen.

mehl , salz und pfeffer mischen, butter/magarine mit den fingern in die mehlmischung einarbeiten. oliven, tomaten & käse dazugeben und weiter kneten, nach und nach die miclh hinzufügen und alles zu einem schönen weichen teig kneten ist., falls dieser zu klebrig wird, einfach etwas mehl dazugeben. den teig etwa 3cm dick zu einem rechteck ausrollen und in 8 kleine rechtecke schneiden. auf ein mit backpapier ausgelegtes backblech legen und ca 12-15 minuten backen.
die scones passen hervorragend zu einem großen grünen salat!

lasst es euch schmecken!

alles liebe

★ nike ★

http://nikesherztanzt.wordpress.com/

Dunja aka ‚wunderschön-gemacht’…talks business!

Dunja’s Blog „wunderschoen-gemacht“ war eine meiner Einstiegsdrogen in die Bloggerwelt. Durch einen kleinen Artikel in einem Magazin bin ich auf sie aufmerksam geworden und habe mich sofort in ihren Blog verliebt. Ihre Bilder sind so zauberhaft dass man am Liebsten darin eintauchen möchte.

Quelle: Dunja Moralić

Und wenn man sich mal durch ihre Seite klickt und sieht in welch schönen Waldhäuschen (mit Wald-Atelier!) Dunja da so bastelt, dekoriert und fotografiert, dann möchte man sie am liebsten mal besuchen. Also ich zumindest. Nur für ein Stündchen eintauchen in diese Welt und von Dunjas Kreativität, Farbgefühl und Stilsicherheit ein bisschen zehren.

Quelle: wunderschoen-gemacht

LadiesTalkBusiness: „Liebe Dunja, bitte stell Dich und Deinen Blog ‚wunderschöngemacht‘ kurz vor.“

Dunja Moralić: „Ich komme aus dem hessischen Taunus und wohne mit meiner Minifamilie: Mann, Kind und Schaf in einem kleinen Waldhaus mitten im wunderschönen Taunuswald. Studiert habe ich Architektur und Fotografie, und habe vor allem in der Fotobranche gearbeitet. Bis zuletzt war ich jedoch im Küchendesign tätig. Meinen Blog „wunderschön-gemacht“ habe ich im Herbst 2010 gestartet. Darin stelle ich meine aktuellen Wohn- und Dekolieblinge, Tischdekorationen, Interieurideen, Bastelinspirationen und ab und an Rezepte vor.“

LadiesTalkBusiness: „Wie kamst Du zum Bloggen?“

Dunja: „Bei einer Internetsuche nach irgendeiner Deko bin ich vor 2 Jahren auf Nadines fantastischen Blog „herz-allerliebst“ gestossen. Sofort hat mich diese ganze Welt des bloggens fasziniert und nicht mehr losgelassen, so daß bald der Wunsch und die Umsetzung nach einem eigenen Blog kam… “

LadiesTalkBusiness: „Was liebst Du daran am meisten?“

Dunja: „Daß es alle meine Leidenschaften vereint: Styling, Fotografieren, Schreiben, digitale Bildgestaltung und natürlich den wahnsinnig inspirierenden Kontakt mit den anderen „Mitstreitern“.“

LadiesTalkBusiness: „Ein Post der Dir heute ein bisschen peinlich ist?“

Dunja: „Bei einer Buchvorstellung für einen Verlag, habe ich den Buchtitel falsch angegeben und verlinkt :-(“

LadiesTalkBusiness: „Woher holst Du Deine Ideen, wie findest du Inspiration?“

Dunja: „Ideen finde ich überall: Augen offen halten und man sieht überall tolle Anregungen. Vornehmlich natürlich in Zeitschriften, beim Bloggen und beim durch die Welt spazieren.“

LadiesTalkBusiness: „Was machst Du im „realen Leben“?“

Dunja: „Eigentlich auch das, was ich beim Bloggen mache: Fotografieren, Stylen, digitale Bildgestaltung und natürlich Mama sein!“

LadiesTalkBusiness: „Mit was für einer Kamera fotografierst Du und wie bearbeitest Du Deine Bilder?“

Dunja: „Ich fotografiere mit der Nikon d80. Meiner Meinung nach ist aber die Kamera-Marke wurscht. Denn nicht die Kamera, sondern die Person dahinter gestaltet ja die Fotos. Man braucht lediglich eine Spiegelreflexkamera, schaltet die Automatikfunktion aus und lässt sich auf einige Spielereien mit der Kamera ein. Schon sehr schnell hat man erste, zufriedenstellende Ergebnisse, die man selbst steuert und nicht die Automatik der Kamera :-). Mit Photoshop bearbeite ich die Bilder. Allerdings auch nur minimal, denn ich achte darauf, daß ich schon bei der Aufnahme zum bestmöglichen Ergebnis komme. Zu lange am Computer mag ich nämlich auch nicht sitzen…. “

LadiesTalkBusiness: „Ein kleiner oder ein großer Traum von Dir…?“

Dunja: „Daß unser schönes Leben so bleibt, wie es ist und meine Tochter glücklich aufwächst.“

LadiesTalkBusiness: „Wo finden wir Dich heute in 10 Jahren?“

Dunja: „Wahrscheinlich (hoffentlich) immer noch hier in unserem Wald.“

LadiesTalkBusiness: “ Danke für’s Gespräch, liebe Dunja!“

So, und für alle die diesen zauberhaften Blog noch nicht kennen, klickt euch schnell rein, zurücklehnen, lesen und diese wunderbaren Bilder genießen! Wirkt wie ein Kurzurlaub. Versprochen!

Quelle: wunderschoen-gemacht

Willst Du mir mir gehen?

Ein kleines Stückchen auf diesem Weg? Oder vielleicht auch ein längeres? Ganz wie Du magst. Ach, das würde mich freuen. Wirklich, wirklich freuen, denn ich weiß, dass ganz schön viel in Dir steckt… Das weißt Du auch, oder? Und wäre es nicht schön, wenn wir alle ein bisschen daran teilhaben dürften?

Mein Angebot ist ein ganz moralisches. Ich suche Dich für meinen Blog, denn als Bloggerin hast Du bestimmt schon einiges auf dem Kasten. Egal ob Du das erst seit wenigen Wochen oder vielleicht schon seit einigen Jahren machst. Und weil Du dich hier oder da, oder hier UND da ganz gut auskennst, hast Du vielleicht Lust Dein Wissen, Deine Erfahrung und Deine Leidenschaft fürs Bloggen mit mir und ein paar anderen Blogger-Ladies zu teilen?

Wie, fragst Du? Na ja, in dem Du Dich mit einem Guest-Post an LadiesTalkBusiness beteiligst. Denn genau davon lebt mein Blog. Von Dir, den Anderen und von mir. Und es wäre schön wenn wir dadurch Dich und Deinen Blog kennenlernen würden, oder?

ALSO, wenn Du eine Idee für ein Thema eines Guest-Posts hast, dann melde Dich doch bei mir. Teilen kannst Du alles: Deine Erfahrungen, Deine Lieblingsblogs von denen man ganz schön viel lernen, Bildbearbeitungs-Tools, Tipps für Texte die einen mitreißen, und, und, und… Das wäre schön. Einfach eine Email mit einer kurzen Thema-Beschreibung an ladiestalkbusiness(at)web.de schicken.

Ich freue mich von Dir zu hören.

Birgit

EasyPeasy Bildbearbeitung mit PicMonkey

Ein guter Blog lebt von guten Bildern. Das liegt einfach daran, dass wir Menschen einen starken Hang zu visueller Ästhetik haben. Gute Fotos machen ist eine Sache, gute oder manchmal auch nur mittelmäßige Fotos richtig gut machen eine ganz andere. Und vor allem ist das kein Ding der Unmöglichkeit. Mit einem Bildbearbeitungsprogramm lassen sich Winkel und Farben verändern, Bildausschnitte wählen, Unscharfes nachträglich schärfen, Text einfügen, und, und, und….

Profis arbeiten oft mit Photoshop. Ganz zauberhafte Dinge lassen sich damit machen. Oh ja. Es gibt nur einen ganz großen Haken an der Sache: oder besser gesagt ungefähr 900 Haken, denn soviel kostet das Programm. Ja. Schade. Finde ich auch. Und weil ich weder reich noch berühmt bin bearbeite ich meine Bilder NICHT mit Photoshop. Bislang habe ich das ganst stümperhaft mit dem gemacht, was sich auf meinem Laptop finden hat lassen: mit den Bearbeitungsmodulen der Windows Life Fotogalerie und PAINT. Ja, richtig gehört. Primitiv, verhilft mir aber immer wieder zu teilweise sehr ansehnlichen Bildern.

Jetzt ist aber alles ganz anders: ich habe das Äffchen entdeckt! Hach, und wie einfach und SCHÖN, SCHÖN, SCHÖN alles plötzlich sein kann seit PicMonkey in meinem Leben ist. Die Möglichkeiten sind plötzlich unbegrenzt (na ja, fast!).

PicMonkey ist ein sensationell einfaches und absolut unkompliziertes Bildbearbeitungsprogramm. Es ist weder ein Download noch eine Registrierung notwendig. Kosten fallen auch keine an. Das zu bearbeitende Bild wird einfach hochgeladen und schon kann losgelegt werden: Bildausschnitte wählen, Farbe verändern, Belichtung verbessern, Filter darüberlegen, Text einfügen, und vieles, vieles mehr.

Sogar die Retuschierung von Gesichtern ist in wenigen Schritten möglich: Hautbild verbessern, Rote Augen entfernen, Zähne aufhellen oder gleich das ganze Gesicht schlanker machen.

Auch grandios: mit PicMonkey lassen sich auch Foto-Collagen zusammenstellen. Verschiedene Layouts, Rahmen usw. stehen zur Auswahl.

Es gibt einige Premiumfeatures die kostenpflichtig sind. Inwiefern das Programm kostenlos bleibt ist unklar, die Macher behalten sich künftige Entwicklungen und Veränderungen noch vor.

Also, am besten gleich mal PicMonkey besuchen und ein bisschen rumspielen. Die Seite ist so einfach konzipiert dass man in wenigen Minuten versteht wie das ganze funktioniert. Mit Vorsicht zu genießen, denn ein kleines Suchtpotential ist vorhanden.

Viel Spass beim schöne Bilder noch schöner machen!

Birgit

Übers Aufräumen und aufgeräumt fühlen

Lebst Du im „kreativen Chaos“? Und du genießt das aus tiefstem Herzen, hast wunderbare Ideen, alles läuft wie von selbst. Kennst Du das? Ja? Ich meine JA? Dann genießt du jetzt meine tiefste Bewunderung.*knicks*

Photos: http://blog.stylizimo.com/

Bei mir ist das alles ein bisschen anderes. Im „kreativen Chaos“ würde bei mir gar nichts mehr gehen, weil ich ohne Plan und die dafür nötige Ordnung kaum was Brauchbares zustande bekomme. Und das lässt sich eben auf alle meiner Lebensbereiche übertragen. Ich brauche einen Plan, zumindest eine Richtung, bestenfalls ein Konzept. Und die dafür nötige Ordnung. Dann läuft alles wie von selbst. Dann ist’s drinnen wie draußen. Funktioniert einfach prächtig.

Photos: http://blog.stylizimo.com/

So ein Blog, oder zwei, sind ganz schön viel Spaß und Freude. Und auch ganz schön viel Arbeit. Das Schwierigste ist die Zeit die davon läuft. Und damit die Ideen, die vielleicht im Nichts versickern weil kaum aufgetaucht, nicht rechtzeitig festgehalten, und schon sind sie wieder verschwunden. Vergessen, vernachlässigt oder kaum beachtet. Und damit das nicht passiert und ich meine Gedanken etwas entlaste (Ideen-Fluten sind schön aber ein Zuviel davon verursacht bei mir Hektikflecken im Gesicht und leichte Schnappatmung) halte ich sie fest. Auf meinen Moodboards und in meinen Inspiration-Books. Davon habe ich ganz schön viele!

Photos http://www.emmabee.de/

Moodboards werden in Kommunikations- und Designberufen zur Visualisierung von Ideen und Konzepten benutzt. Damit lassen sich aber auch Urlaubsplanungen, Kreativprojekte oder Lebensträume ganz wunderbar „greifbar“ darstellen. Die kreativen Köpfe sprechen vom „Look and Feel“, etwas anfassen, spüren, fühlen. Wichtigstes Handwerkszeug bei der Erstellung eines Moodboards ist deine Intuition. Das Bauchgefühl wie etwas aussehen soll, welche Stimmung du erzielen möchtest, welche Gefühle angesprochen werden sollen. Ein Moodboard funktioniert bei der Verdeutlichung einer neuen Idee genauso wie bei einem neuen Farbkonzept für das neue Wohnzimmer. Und vielleicht ist dir am Anfang eines Projekts noch gar nicht so richtig bewusst klar in welche Richtung es gehen soll, aber wenn Du Dich von deinen Ideen und jeder Menge Bauchgefühl leiten lässt, dann wird es Dir immer bewusster. Schritt für Schritt.

Mein Moodboard besteht aus einem Brett aus dem Baumarkt. Weil ich weiße Hintergründe liebe, habe ich das Stück Holz in wenigen Minuten weiß lasiert. Es könnte aber auch grau, gelb oder sonstwie aussehen. Das entscheidest du. An diesem Brett befestige ich mit Tesa, Masking-Tape oder Pinnnadeln alles was mir in die Hände fällt und was mir dabei hilft eine Idee „greifbar“ zu machen. Schnipsel aus Zeitschriften, Fotos, Bänder, Stoffreste, Hölzer, Blumen, Wolle, Schriftmuster, Strukturpapier, und, und, und… Einfach anordnen, befestigen, wirken lassen. Neu arrangieren, Sachen wegnehmen, neues dazupinnen, verändern. Über Tage und Wochen hinweg verändert sich so ein Moodboard laufend. Oder wir komplett neu gestaltet. Probier es mal aus.

Photos: http://decor8blog.com/

In meiner Handtasche findest du immer die Mood-Board Variante to go: ein kleines Notizbuch gefüllt mit Schnipseln, Notizen, Stoffresten, Bändern, usw. Meine Inspiration-Books. Davon besitze ich so einige, meist geordnet nach Themen: Urlaub, Blog, Kreativprojekte, Kochen & Backen, Kinder, … So geht kaum eine Idee verloren und meine Gedanken sind freier für alles andere was das Leben noch so lebenswert macht.

Meine beiden Blogs leben von diesen Ideen. Eine Zeitschrift blättere ich immer mit Schere & Klebestift in der Hand durch. Dann wird gerissen, geschnippselt und geklebt. Alles was unbedingt ausprobiert, nachgebastelt oder -gekocht werden muss landet in den bunten Notizbüchern. Blog-Posts werden geplant, Ideen die mir in den unmöglichsten Situationen kommen, schnell aufgeschrieben. Klappt ganz wunderbar. Und mach frei, frei, frei!

Photos: http://www.emmabee.de/

Für die Inspiration-Books brauchst du lediglich ein Notizbuch. Es sollte schön sein, finde ich, damit du dich allein beim Anblick desselbigen schon freust und es kaum erwarten kannst es mit noch mehr Ideen und Gedanken zu füttern. Mit schönem Masking Tape lassen sich wunderbare Collagen gestalten und das Auge freut sich mit.

Ganz reizend ist dieses kleine Büchlein hier (erhältlich zum Beispiel hier):

Quelle: YouTube: SmashBook von K&Company

Und für alle die ihre Moodboards und Ideen am liebsten digital erstellen möchten: bei Polyvore anmelden und sofort Moodboards  am Computer erstellen.  Olioboard bietet eine App an, dann lassen sich auch via iPhone alle Ideen festhalten.

Viel Spaß beim Aufräumen in deinem Ideen-Schatzkästchen,

Birgit

Besser fotografieren – …mit der DIY Light Box!

Ach, ich hab schon soooo unendlich viele schlechte Fotos gemacht. Zu dunkel. Zu hell. Verfälschte Farben. Unscharf. Falsche Perspektive gewählt. Und, und, und… So sah dann Appetitliches plötzlich sehr, sehr unappetitlich aus… Schönes hatte auf verhexte Weise alles Bezaubernde verloren. Das ist ärgerlich. Und unglaublich frustrierend.Dabei möchte man doch soooo gerne den Moment im Bild festhalten. Und zwar so schön festhalten wie er auch wirklich ist… Mist, klappt leider nicht immer.

ABER.

Ja, es gibt Gott-sei-Dank ein ABER…

Übung macht den Meister. Unermüdliches Ausprobieren. Dabei manchmal auch scheinbar Unmögliches Ausprobieren. Das alles hat mir geholfen immer öfter auch mal ein gutes Photo zu schießen. Hin und wieder auch so richtig, richtig gute Fotos. Die lassen dann mein Herz hüpfen vor Freude und Stolz auf mein Improvisationstalent.

Und dabei braucht man nicht viel – vor allem keine professionelle, high-tech-4567899€-Ausrüstung… Kein Fotostudio… Keine perfekten Scheinwerfer, und, und, und… Zumindest nicht zwangsläufig. Hätte ich zwar schon gerne, aber ist noch nicht passiert.

Und bis dahin fotografiere ich eben damit weiter:

Ja, einer schnöden, kleinen, unspektakulären, bezahlbaren Digicam wie sie sich fast in jedem Haushalt findet. Wunder lassen sich damit selbstverständlich keine vollbringen, aber einige ansehnliche Ergebnisse schon.

Ich fotografiere unglaublich gern vor weißen Hintergründen. Ich meine rein-weiße Hintergründe, ohne störende Wandflecken, Regalbrett-Enden, Schatten usw… Das fotografierte Objekt, egal ob Deko oder Food rückt dabei in den absoluten Mittelpunkt ohne andere ablenkende Faktoren im Bild.

Wie hier zum Beispiel:

Foto: http://www.ninthandbird.com

Und wie man fast zu jeder Tages- und Nachtzeit so fotografieren kann habe ich in einem DIY-Tutorial bei der bezaubernden Katelyn aus Denver auf ihrem Blog ninthandbird entdeckt. Egal ob Artikel für den einen Online-Shop oder kleine und große Köstlichkeiten aus der eigenen Küche, in der schnell und einfach selbst gebastelten Light-Box kannst Du mit relativ wenig Aufwand und viel Improvisationstalent dein eigenes Mini-Fotostudio schaffen.

Foto: http://www.ninthandbird.com

Was du, außer einem großen Karton für die Light-Box benötigst findest Du hier:

Foto: http://www.ninthandbird.com

Foto: http://www.ninthandbird.com

Eine genaue Anleitung zum Selberbasteln findest Du auf Katelyns Blog oder wenn Du das Suchwort „Light Box“ z. B. bei Pinterest eingibst.

Viel Spaß beim Basteln Deiner eigenen Light-Box und beim anschließenden fröhlich-drauflos-fotografieren wünscht Dir,

Birgit

PS: Und im nächsten Post in der Rubrik PHOTO findest Du hier meine persönlichen Tipps und Tricks für gute Fotos!