Meine 15. besten Tipps für gute Texte

Wenn ich, beinahe täglich, meine Lieblings-Blogs besuche bleiben meine Augen immer erst an den Bildern hängen. Ein schönes Bild macht Lust sich dort genau umzusehen und gibt schon mal einen Vorgeschmack auf das was da noch kommt. Aber entscheidend darüber ob sich ein Blog-Post, auch über den Moment hinaus, in mein Gedächtnis einprägt sind die Worte die auf die wunderschönen Bilder folgen. Wenn sie gut gewählt sind transportieren sie ein Gefühl und befördern mich schon allein beim Lesen mitten hinein in diese Welt. Das ist es was ich am Bloggen und Blogs verfolgen so sehr liebe. Immer wieder ein Kurztrip in eine andere kleine Welt.

Gute Texte zu schreiben ist manchmal eine richtig schwere Angelegenheit. Oft wollten die Ideen nicht fließen und die Worte einem nicht einfallen. Ich weiß das selber ganz genau, denn ich habe schon genug schlechte Texte geschrieben. Aber mit der Zeit auch ein paar richtig gute.

In dem ersten Post aus der Rubrik TEXT habe ich alles zusammengefasst was für mich beim Schreiben wichtig und hilfreich ist:

1. Ein gutes Blog-Post muss berühren. Egal ob das virtuelle Gegeüber sich beim Lesen über schöne Texte und Bilder freut, Lust bekommt etwas nachzukochen, -basteln, -dekorieren oder sich ein paar Minuten Entspannung gönnt. Emotionen bewegen und Du willst doch dein Gegenüber bewegen, oder?

2. Denke darüber nach welches Gefühl du mit Deinem Post vermitteln möchtest. Welch Sinne sollen angesprochen werden: der Gaumen, das Auge, der Geruchssinn etc. Versuche dieses Gefühl und das was es auslöst genau zu beschreiben. Beispielsweise wenn Du ein Rezept postest, beschreibe das Geschmackserlebnis genau. Schon allein beim Lesen sollte man meinen es gerade selber zu riechen, zu schmecken oder zu fühlen.

3. Bloggen ist immer auch ein bisschen Plauderstündchen. Du bist immer im Austausch mit Deinem Gegenüber. Also schreibe eher so wie Du sprichst und weniger so als ob Du einen Schulaufsatz verfassen musst.

4. Inspirationen und Ideen für gute Texte bekommt man meist nicht vor dem Rechner, sondern von dem Leben drumherum. Also raus mit Dir, lass Dich inspirieren, sei aktiv und offen für den Augenblick. Und für alle Fälle: hab immer ein Notizbuch zur Hand damit Dir auch spontane Ideen nicht entgehen.

5. Lerne von den anderen. Lies viel. Bücher, Zeitschriften, andere Blogs. Alles was du in die Finger bekommen kannst. Lass Dich inspirieren. Studiere den Schreibstil von Autoren und Bloggern die Du bewunderst.

6. Das Gute am Schreiben ist die Tatsache dass es ein Handwerk ist. Man kann es lernen. Man kann sich ständig verbessern, es bedarf aber der Übung. Also schreib wann immer die Zeit es zulässt: Tagebuch, Blog-Postings, Briefe, etc.

7. Bei einer Schreibblockade denke an eine gute Freundin oder an einen Familienangehörigen. Stelle Dir vor gerade mit dieser Person zu plaudern, ihr das zu erzählen was Du gerade in Worte fassen möchtest. Das entspannt!

8. Halte es so einfach wie möglich, du willst Deine Leser ja nicht anstrengen: kurze Sätze, einfacher Satzbau, möglichst wenig Fremdwörter, Klischees vermeiden, lästige Füllwörter und dauernde Wortwiederholungen ebanfalls vermeiden.

9. Bleib Deinem Erzählungsstil treu. Finde Deine „Sprache“ und mach diesen Schreibstil zu Deinem unverwechselbaren Markenzeichen.

10. Gestalte Deine Texte übersichtlich: z.B. durch Absätze und Bilder die an geeigneten Stellen eingefügt werden.

11. Baue Spannung auf, z.B. durch Fragen die erst später im Text beantwortet werden.

12. Lade dein Gegenüber auf ein Plauderstündchen ein. Stelle Fragen im Text und fordere die Leser auf die mit einem Kommentar zu beantworten. Reagiere möglichst auf jeden Kommentar (sofern das zeitlich & organisatorisch möglich ist!).

13. Profitiere von Dir selbst. Stephen King hat mal den schlauen Satz gesagt: „Writing is refined thinking.“ Nutze das für Dich! Schreiben kann ein Katalysator für Deine Ideen, Wünsche, Träume und Ziele sein.

14. Unbedingt den Text vor dem veröffentlichen noch der Rechtschreibkorrektur unterziehen. Ich sage das weil mir selber leider immer wieder genug Rechtschreibfehler durch die Lappen gehen, und ich mich dann beim Lesen immer wieder aufs Neue ärgere.

15. Und für alle die ein gutes Buch zu dem Thema lesen möchte: Stephen King, „Das Leben und das Schreiben“.

Und wie gelingen Dir so richtig gute Texte auf die Du Monate später immernoch stolz bist? Verrat es mir, ich bin ja soooo gespannt!

Hab ein wunderschönes Wochenende,

*bee

Advertisements

Nike lässt die Herzen tanzen!

*Trommelwirbel* Ich bin soooo froh Euch heute den ersten Guest-Post zu präsentieren. Nach meinem Aufruf meldeten sich schon einige fleißige Blogger-Bienchen und es werden immer mehr! Das ist sooooo wunderbar, sag ich Euch! Denn ein Blog ist immer nur so gut wie seine Leser und all die die dazu beitragen.

Heute gibt’s den ersten Gast-Post von Nike. Sie schreibt regelmäßig auf ihrem Blog über alles was ihr Herz zum hüpfen und tanzen bringt und fordert Dich jetzt auch mal zu einem Kleinen Tänzchen auf. Haste Lust?

Viel Spaß beim Lesen!

PS:  Und alle anderen Bloggerinnen da draußen, die Lust haben bei LadiesTalkBusiness mit einem Guest-Post mitzuwirken, bitte mit Themenvorschlag melden unter ladiestalkbusiness(at)web.de

Allerliebste Grüße,

*bee

die sonne scheint, ich sitze auf dem balkon und in meinem kopf herrscht reges treiben. die gedanken kreisen unentwegt und ich versuche, die eindrücke und erlebnisse des gestrigen shoot the food workshops zu verarbeiten und in worte zu fassen. ein großartiger tag mit viel input und wunderbaren menschen.

dabei kommt mir ladies talk business in den sinn. birgit / bee hatte in ihrem post gefragt: „willst du mit mir gehen … “ und einen gastpost über deine erfahrung und leidenschaft für´s bloggen schreiben?“ vielleicht könnte ich so einige dinge zusammen bringen, die mir gerade durch den kopf spuken.

wie wär´s mit „wie ich zum bloggen kam …“?

ich bin nike, 36 und bearbeite im real life bilder in einer werbeagentur. sehr lange hatte ich zu blogs und der bloggerwelt überhaupt gar keinen bezug. das änderte sich. als ich anfang 2010 über ohhhmhhh.de stolperte. steffis blog wurde zu meiner einstiegsdroge und ich kam über ihren zu diversen anderen interessanten blogs. erst las ich nur still, aber irgenwann fing ich an zu kommentieren. dann startete die cupcake kolumne der bezaubernden jeanny und woche um woche entstanden in meiner küche kleine mehr oder weniger hübsche, aber immer köstliche kleine küchlein nach jeannys rezepten. fotografiert wurden die cupcakes natürlich auch immer.


jeanny verschwand aus der bloggerwelt, die anzahl der blogs, die ich las wuchs ständig und immer wieder gab es den gedanken „mach doch auch mal was!“ aber dann auch wieder „wer liest denn das?“ und „wann soll ich das denn noch machen?“ und so wurde die idee vom eigenen blog immer wieder auf eis gelegt.

am 01.januar 2012, ich kam gerade nach hause und fuhr den rechner hoch, traute ich meinen augen kaum. jeanny war wieder da (gut, ganz weg war sie für mich nicht, da wir ab & zu über facebook schrieben) – aber die bloggerwelt hatte sie wieder mit ihren wunderschönen texten & fotos, die einem das wasser im munde zusammen laufen lassen und ihrem eigenen blog zuckerzimtundliebe inspiriert ging ich erneut ans werk, tauschte aber die tierischen zutaten gegen pflanzliche aus, da ich mich mittlerweile vegetarisch und teilzeit vegan ernähre.
der wunsch zu bloggen wuchs, die zweifel blieben. dann kam die nachricht von jeanny.
„ Du? Magst Du nicht mal einen blog starten? einen veganen deutschen, der richtig fetzt? ich finde, das macht hier noch keiner schön und richtig. na? Lust???? I would love to read from you“

für mich stand von anfang an fest, dass ich keinen reinen foodblog schreiben möchte, vor allem nicht vegan, da ich mich nicht 100% vegan ernähre. ausserdem sollten die dinge, die mich ebenso wie gutes essen begeistern und motivieren wie musik & fotografie ihren platz finden. ich fing an zu grübeln, ich brauchte einen namen, ein layout, welche farben benutze ich und bei welchem anbieter und überhaupt? jede menge fragen, viele stunden im www, viele (manchmal zu viele) antworten. ich entschied mich für wordpress. der name nikesherztanzt festigte sich. ich schrieb ihn immer wieder, scannte ihn ein, änderte die farben, malte noten & sternchen … mit der handgeschriebenen version war ich dann doch nicht zufrieden. ich probierte hunderte von schriften, bis der header so aussah wie er jetzt aussieht. sternchen und noten im hintergrund! ja. langsam nahm es gestalt an. meine fotos von urlauben, schönen stunden, gebackenen etc gehörten auch dazu. also durchforstete ich mein fotoarchiv, wählte aus, rechnete bilder runter, versah sie mit meinem „wasserzeichen“ und lud sie hoch. alles noch offline. zwischendrinmmer mal wieder jeanny.

Quelle: Pinterest

am 20.märz 2012 war es dann soweit: ich schreib meinen ersten post.
hat gar nicht weh getan. seitdem schreibe ich über alles, was mich bewegt, songs, die ich gut finde, filme, die mir gefallen & über jede menge gekochtes, gebackenes, gebratenes. wenn ich während des ersten monats alle 10 minuten schaute, wie viele klicks ich habe, bin ich da recht entspannt geworden, freue mich aber immer wieder wie bolle über jeden kommentar und jeden neuen leser.
ich mag die initiative sonntagssüß von julie, katrin & nina, den frage-foto-freitag von steffi & die post aus meiner küche von jeanny,clara & rike. feine einrichtungen im www, durch die ich immer wieder bezaubernde, neue blogs entdecke und mich mit den menschen dahinter austauschen kann, so kommen auch immer wieder nette menschen zu mir. auch ganz toll sind die blogowski mädels, eine feine gruppe von bloggerinnen aus dem ruhrpott – da steht das reale treffen noch aus. im gegensatz zu jules vom kleinen freudenhaus – wir haben schon zwei mittagspausen miteinander verbracht und weitere sollen bald folgen.

ich weiß nicht, was mich so lange vom bloggen abgehalten hat. mir macht es wahnsinnig viel spaß und ich kann auch nur positives berichten. nette, herzliche menschen, wohin man nur klickt. und es kommt mir nicht so vor, als wären es erst 3 monate …

am letzten wochenende gab es dann das erste offline treffen mit jeanny. sie und susanne von la petite cuisine http://la-petite-cuisine.blogspot.de/ gaben den ersten shoot-the-food-workshop in köln, über den ich in den nächsten tagen noch ausführlich schreibe, wenn mein kopf all die wunderbaren eindrücke verarbeitet hat.
und ja, lauter offene, herzliche, wunderbare menschen, mit denen ich den tag gerne verbracht habe. bloggen rockt. wenn ihr überlegt, mit dem bloggen anzufangen, macht es einfach!
von daher ein großes dankeschön an dieser stelle: DANKE, JEANNY! danke für´s schubsen!

und heute gibt es ein paar scones obendrauf, angelehnt an ein rezept aus dem tollen schwedischen “baka steg>för>steg”
rezept für etwa 8 scones (je nach größe)


400g dinkelmehl
½ tl salz
85g butter (ich nehme alsan)
frisch gemahlener schwarzer pfeffer
40g schwarze oliven, gehackt
40g getrocknete tomaten, klein geschnitten & kurz vorher in warmen wasser eingeweicht
85g feta (ich habe ziegenkäse verwendet)
200ml milch (soja-oder hafermilch)

den backofen auf 225°c vorheizen.

mehl , salz und pfeffer mischen, butter/magarine mit den fingern in die mehlmischung einarbeiten. oliven, tomaten & käse dazugeben und weiter kneten, nach und nach die miclh hinzufügen und alles zu einem schönen weichen teig kneten ist., falls dieser zu klebrig wird, einfach etwas mehl dazugeben. den teig etwa 3cm dick zu einem rechteck ausrollen und in 8 kleine rechtecke schneiden. auf ein mit backpapier ausgelegtes backblech legen und ca 12-15 minuten backen.
die scones passen hervorragend zu einem großen grünen salat!

lasst es euch schmecken!

alles liebe

★ nike ★

http://nikesherztanzt.wordpress.com/

Willst Du mir mir gehen?

Ein kleines Stückchen auf diesem Weg? Oder vielleicht auch ein längeres? Ganz wie Du magst. Ach, das würde mich freuen. Wirklich, wirklich freuen, denn ich weiß, dass ganz schön viel in Dir steckt… Das weißt Du auch, oder? Und wäre es nicht schön, wenn wir alle ein bisschen daran teilhaben dürften?

Mein Angebot ist ein ganz moralisches. Ich suche Dich für meinen Blog, denn als Bloggerin hast Du bestimmt schon einiges auf dem Kasten. Egal ob Du das erst seit wenigen Wochen oder vielleicht schon seit einigen Jahren machst. Und weil Du dich hier oder da, oder hier UND da ganz gut auskennst, hast Du vielleicht Lust Dein Wissen, Deine Erfahrung und Deine Leidenschaft fürs Bloggen mit mir und ein paar anderen Blogger-Ladies zu teilen?

Wie, fragst Du? Na ja, in dem Du Dich mit einem Guest-Post an LadiesTalkBusiness beteiligst. Denn genau davon lebt mein Blog. Von Dir, den Anderen und von mir. Und es wäre schön wenn wir dadurch Dich und Deinen Blog kennenlernen würden, oder?

ALSO, wenn Du eine Idee für ein Thema eines Guest-Posts hast, dann melde Dich doch bei mir. Teilen kannst Du alles: Deine Erfahrungen, Deine Lieblingsblogs von denen man ganz schön viel lernen, Bildbearbeitungs-Tools, Tipps für Texte die einen mitreißen, und, und, und… Das wäre schön. Einfach eine Email mit einer kurzen Thema-Beschreibung an ladiestalkbusiness(at)web.de schicken.

Ich freue mich von Dir zu hören.

Birgit

EasyPeasy Bildbearbeitung mit PicMonkey

Ein guter Blog lebt von guten Bildern. Das liegt einfach daran, dass wir Menschen einen starken Hang zu visueller Ästhetik haben. Gute Fotos machen ist eine Sache, gute oder manchmal auch nur mittelmäßige Fotos richtig gut machen eine ganz andere. Und vor allem ist das kein Ding der Unmöglichkeit. Mit einem Bildbearbeitungsprogramm lassen sich Winkel und Farben verändern, Bildausschnitte wählen, Unscharfes nachträglich schärfen, Text einfügen, und, und, und….

Profis arbeiten oft mit Photoshop. Ganz zauberhafte Dinge lassen sich damit machen. Oh ja. Es gibt nur einen ganz großen Haken an der Sache: oder besser gesagt ungefähr 900 Haken, denn soviel kostet das Programm. Ja. Schade. Finde ich auch. Und weil ich weder reich noch berühmt bin bearbeite ich meine Bilder NICHT mit Photoshop. Bislang habe ich das ganst stümperhaft mit dem gemacht, was sich auf meinem Laptop finden hat lassen: mit den Bearbeitungsmodulen der Windows Life Fotogalerie und PAINT. Ja, richtig gehört. Primitiv, verhilft mir aber immer wieder zu teilweise sehr ansehnlichen Bildern.

Jetzt ist aber alles ganz anders: ich habe das Äffchen entdeckt! Hach, und wie einfach und SCHÖN, SCHÖN, SCHÖN alles plötzlich sein kann seit PicMonkey in meinem Leben ist. Die Möglichkeiten sind plötzlich unbegrenzt (na ja, fast!).

PicMonkey ist ein sensationell einfaches und absolut unkompliziertes Bildbearbeitungsprogramm. Es ist weder ein Download noch eine Registrierung notwendig. Kosten fallen auch keine an. Das zu bearbeitende Bild wird einfach hochgeladen und schon kann losgelegt werden: Bildausschnitte wählen, Farbe verändern, Belichtung verbessern, Filter darüberlegen, Text einfügen, und vieles, vieles mehr.

Sogar die Retuschierung von Gesichtern ist in wenigen Schritten möglich: Hautbild verbessern, Rote Augen entfernen, Zähne aufhellen oder gleich das ganze Gesicht schlanker machen.

Auch grandios: mit PicMonkey lassen sich auch Foto-Collagen zusammenstellen. Verschiedene Layouts, Rahmen usw. stehen zur Auswahl.

Es gibt einige Premiumfeatures die kostenpflichtig sind. Inwiefern das Programm kostenlos bleibt ist unklar, die Macher behalten sich künftige Entwicklungen und Veränderungen noch vor.

Also, am besten gleich mal PicMonkey besuchen und ein bisschen rumspielen. Die Seite ist so einfach konzipiert dass man in wenigen Minuten versteht wie das ganze funktioniert. Mit Vorsicht zu genießen, denn ein kleines Suchtpotential ist vorhanden.

Viel Spass beim schöne Bilder noch schöner machen!

Birgit

Übers Aufräumen und aufgeräumt fühlen

Lebst Du im „kreativen Chaos“? Und du genießt das aus tiefstem Herzen, hast wunderbare Ideen, alles läuft wie von selbst. Kennst Du das? Ja? Ich meine JA? Dann genießt du jetzt meine tiefste Bewunderung.*knicks*

Photos: http://blog.stylizimo.com/

Bei mir ist das alles ein bisschen anderes. Im „kreativen Chaos“ würde bei mir gar nichts mehr gehen, weil ich ohne Plan und die dafür nötige Ordnung kaum was Brauchbares zustande bekomme. Und das lässt sich eben auf alle meiner Lebensbereiche übertragen. Ich brauche einen Plan, zumindest eine Richtung, bestenfalls ein Konzept. Und die dafür nötige Ordnung. Dann läuft alles wie von selbst. Dann ist’s drinnen wie draußen. Funktioniert einfach prächtig.

Photos: http://blog.stylizimo.com/

So ein Blog, oder zwei, sind ganz schön viel Spaß und Freude. Und auch ganz schön viel Arbeit. Das Schwierigste ist die Zeit die davon läuft. Und damit die Ideen, die vielleicht im Nichts versickern weil kaum aufgetaucht, nicht rechtzeitig festgehalten, und schon sind sie wieder verschwunden. Vergessen, vernachlässigt oder kaum beachtet. Und damit das nicht passiert und ich meine Gedanken etwas entlaste (Ideen-Fluten sind schön aber ein Zuviel davon verursacht bei mir Hektikflecken im Gesicht und leichte Schnappatmung) halte ich sie fest. Auf meinen Moodboards und in meinen Inspiration-Books. Davon habe ich ganz schön viele!

Photos http://www.emmabee.de/

Moodboards werden in Kommunikations- und Designberufen zur Visualisierung von Ideen und Konzepten benutzt. Damit lassen sich aber auch Urlaubsplanungen, Kreativprojekte oder Lebensträume ganz wunderbar „greifbar“ darstellen. Die kreativen Köpfe sprechen vom „Look and Feel“, etwas anfassen, spüren, fühlen. Wichtigstes Handwerkszeug bei der Erstellung eines Moodboards ist deine Intuition. Das Bauchgefühl wie etwas aussehen soll, welche Stimmung du erzielen möchtest, welche Gefühle angesprochen werden sollen. Ein Moodboard funktioniert bei der Verdeutlichung einer neuen Idee genauso wie bei einem neuen Farbkonzept für das neue Wohnzimmer. Und vielleicht ist dir am Anfang eines Projekts noch gar nicht so richtig bewusst klar in welche Richtung es gehen soll, aber wenn Du Dich von deinen Ideen und jeder Menge Bauchgefühl leiten lässt, dann wird es Dir immer bewusster. Schritt für Schritt.

Mein Moodboard besteht aus einem Brett aus dem Baumarkt. Weil ich weiße Hintergründe liebe, habe ich das Stück Holz in wenigen Minuten weiß lasiert. Es könnte aber auch grau, gelb oder sonstwie aussehen. Das entscheidest du. An diesem Brett befestige ich mit Tesa, Masking-Tape oder Pinnnadeln alles was mir in die Hände fällt und was mir dabei hilft eine Idee „greifbar“ zu machen. Schnipsel aus Zeitschriften, Fotos, Bänder, Stoffreste, Hölzer, Blumen, Wolle, Schriftmuster, Strukturpapier, und, und, und… Einfach anordnen, befestigen, wirken lassen. Neu arrangieren, Sachen wegnehmen, neues dazupinnen, verändern. Über Tage und Wochen hinweg verändert sich so ein Moodboard laufend. Oder wir komplett neu gestaltet. Probier es mal aus.

Photos: http://decor8blog.com/

In meiner Handtasche findest du immer die Mood-Board Variante to go: ein kleines Notizbuch gefüllt mit Schnipseln, Notizen, Stoffresten, Bändern, usw. Meine Inspiration-Books. Davon besitze ich so einige, meist geordnet nach Themen: Urlaub, Blog, Kreativprojekte, Kochen & Backen, Kinder, … So geht kaum eine Idee verloren und meine Gedanken sind freier für alles andere was das Leben noch so lebenswert macht.

Meine beiden Blogs leben von diesen Ideen. Eine Zeitschrift blättere ich immer mit Schere & Klebestift in der Hand durch. Dann wird gerissen, geschnippselt und geklebt. Alles was unbedingt ausprobiert, nachgebastelt oder -gekocht werden muss landet in den bunten Notizbüchern. Blog-Posts werden geplant, Ideen die mir in den unmöglichsten Situationen kommen, schnell aufgeschrieben. Klappt ganz wunderbar. Und mach frei, frei, frei!

Photos: http://www.emmabee.de/

Für die Inspiration-Books brauchst du lediglich ein Notizbuch. Es sollte schön sein, finde ich, damit du dich allein beim Anblick desselbigen schon freust und es kaum erwarten kannst es mit noch mehr Ideen und Gedanken zu füttern. Mit schönem Masking Tape lassen sich wunderbare Collagen gestalten und das Auge freut sich mit.

Ganz reizend ist dieses kleine Büchlein hier (erhältlich zum Beispiel hier):

Quelle: YouTube: SmashBook von K&Company

Und für alle die ihre Moodboards und Ideen am liebsten digital erstellen möchten: bei Polyvore anmelden und sofort Moodboards  am Computer erstellen.  Olioboard bietet eine App an, dann lassen sich auch via iPhone alle Ideen festhalten.

Viel Spaß beim Aufräumen in deinem Ideen-Schatzkästchen,

Birgit

Besser fotografieren – …mit der DIY Light Box!

Ach, ich hab schon soooo unendlich viele schlechte Fotos gemacht. Zu dunkel. Zu hell. Verfälschte Farben. Unscharf. Falsche Perspektive gewählt. Und, und, und… So sah dann Appetitliches plötzlich sehr, sehr unappetitlich aus… Schönes hatte auf verhexte Weise alles Bezaubernde verloren. Das ist ärgerlich. Und unglaublich frustrierend.Dabei möchte man doch soooo gerne den Moment im Bild festhalten. Und zwar so schön festhalten wie er auch wirklich ist… Mist, klappt leider nicht immer.

ABER.

Ja, es gibt Gott-sei-Dank ein ABER…

Übung macht den Meister. Unermüdliches Ausprobieren. Dabei manchmal auch scheinbar Unmögliches Ausprobieren. Das alles hat mir geholfen immer öfter auch mal ein gutes Photo zu schießen. Hin und wieder auch so richtig, richtig gute Fotos. Die lassen dann mein Herz hüpfen vor Freude und Stolz auf mein Improvisationstalent.

Und dabei braucht man nicht viel – vor allem keine professionelle, high-tech-4567899€-Ausrüstung… Kein Fotostudio… Keine perfekten Scheinwerfer, und, und, und… Zumindest nicht zwangsläufig. Hätte ich zwar schon gerne, aber ist noch nicht passiert.

Und bis dahin fotografiere ich eben damit weiter:

Ja, einer schnöden, kleinen, unspektakulären, bezahlbaren Digicam wie sie sich fast in jedem Haushalt findet. Wunder lassen sich damit selbstverständlich keine vollbringen, aber einige ansehnliche Ergebnisse schon.

Ich fotografiere unglaublich gern vor weißen Hintergründen. Ich meine rein-weiße Hintergründe, ohne störende Wandflecken, Regalbrett-Enden, Schatten usw… Das fotografierte Objekt, egal ob Deko oder Food rückt dabei in den absoluten Mittelpunkt ohne andere ablenkende Faktoren im Bild.

Wie hier zum Beispiel:

Foto: http://www.ninthandbird.com

Und wie man fast zu jeder Tages- und Nachtzeit so fotografieren kann habe ich in einem DIY-Tutorial bei der bezaubernden Katelyn aus Denver auf ihrem Blog ninthandbird entdeckt. Egal ob Artikel für den einen Online-Shop oder kleine und große Köstlichkeiten aus der eigenen Küche, in der schnell und einfach selbst gebastelten Light-Box kannst Du mit relativ wenig Aufwand und viel Improvisationstalent dein eigenes Mini-Fotostudio schaffen.

Foto: http://www.ninthandbird.com

Was du, außer einem großen Karton für die Light-Box benötigst findest Du hier:

Foto: http://www.ninthandbird.com

Foto: http://www.ninthandbird.com

Eine genaue Anleitung zum Selberbasteln findest Du auf Katelyns Blog oder wenn Du das Suchwort „Light Box“ z. B. bei Pinterest eingibst.

Viel Spaß beim Basteln Deiner eigenen Light-Box und beim anschließenden fröhlich-drauflos-fotografieren wünscht Dir,

Birgit

PS: Und im nächsten Post in der Rubrik PHOTO findest Du hier meine persönlichen Tipps und Tricks für gute Fotos!

Vom Suchen und Finden

Gestern sprang mir das folgende Zitat aus einer Frauenzeitschrift sprichwörtlich entgegen:

„Kinder sind 20- bis 50-mal am Tag begeistert. Und Erwachsene? Vielleicht einmal in der Woche?“.

Gesagt hat das der Neurobiologe Gerald Hüther, und der muss es ja wissen; schließlich ist Herr Hüther ein wahrer Hirnforschungs-Guru.

Zwei Dinge sind mir aufgefallen: a) DAS IST JA SCHRECKLICH, WAS IST DAS NUR FÜR EIN LEBEN??? und b) MEINE GÜTE BIN ICH NOCH JUNG! 😉

Denn ich bin mindestens 50 mal am Tag begeistert. Und zwar so richtig. Dann bin ich laut. Und oft albern. Krieg mich vor Freude kaum noch ein. Und meistens lasse ich alle daran teilhaben. Egal ob sie wollen oder nicht. Fragt mal meine Familie…*hihi* Der Anlass ist meist banal. Zumindest für die anderen. Aber nicht für mich… Neee, nee…

Begeisterungsfähig war ich irgendwie schon immer. Aber seit einer Weile ist das irgenwie noch ausgeprägter. Um genauzusein seit 576  Tagen. Oder 82 Wochen. Oder 13824 Stunden. Oder 829440 Minuten. Am 4. November 2010  beschloss ich in meinen Alltag mit einem Kleinkind und einem Neugeborenen etwas Abwechslung reinzubringen – Windelnwechseln, Essen- und Schlafzeiten sind eben manchmal nur bedingt erquickend. Also wurde ich „Bloggerin“ hatte aber davon noch überhaupt keine Ahnung… Null. Nichts. Njiente. Nada.

Wurscht. Ich habs einfach gemacht. Für die ersten Posts und Bilder muss ich mich heute fast schon entschuldigen. Grauselig. Langweilig. Öde. Gääääähnnnn!

Heute, fast 2 Jahre später ist viel passiert. Ich habe sooooo viel dazugelernt. Übers Kochen. Essen. Guten Geschmack. Fotografieren. Bilder bearbeiten. Soooo viele nette Leute kennengelernt. Unmengen von Ideen und Anregungen gewonnen. Bin besser geworden. Glaube ich zumindest. Und letztendlich habe ich sehr viel mehr über mich und meine Träume erfahren. Über das Leben das ich führen will. Und das ist die Entstehungsgeschichte von LadiesTalkBusiness – ein Blog für Blogger.

Heute verstehe ich warum die Star-Bloggerin Holly Becker davon spricht, das ein Blog ein Katalysator für die eigenen Wünsche, Träume und Ziele sein kann. Oh ja!

LadiesTalkBusiness ist also mein neues Blog-Baby. Es ist ein Blog übers Bloggen. Alles was ich auf diesem Weg gelernt, erfahren, mir abgeschaut und selber ausgedacht habe teile ich hier mit Dir.

„Sharing is Caring“ – LadiesTalkBusiness teilt gern. Befragt andere. Schaut sich im Bloggerland um. Zeigt was sich dort findet und für sinnvoll gefunden wird. Vernetzt Blogger-Ladies miteinander, und, und, und…

In 6 Kategorien findest Du hier jede Woche neue Posts zu den folgenden Themen:

PHOTO: Alles zum Thema Fotografieren – mit wenig Aufwand & Ausstattung gute Bilder machen, Tipps & Tricks, Bildbearbeitung, …

INSPIRATION&MOTIVATION: Anregungen und Ideen für deinen Blog, was tun wenn nichts mehr geht, Ideen-Management, Wie organisiere ich meine Kreativität? Wie nutze ich meine Ressourcen?

TEXT: Wie schreibe ich Texte die begeistern, kreative Schreibtechniken, …

LADIESTALKBUSINESS-Darlings: Interviews mit den Blogger-Grande-Dames, hier gibts viel  zu Lernen, Erfahren, Abzuschauen…

SHARING: wie machst du deinen Blog bekannt, welche Plattformen, Netzwerke, … gibt es und wie nutzt man sie am Besten?

ACADEMY&EVENTS: hier findest Termine, Events, Workshops rund ums Bloggen

Hab ich was vergessen? Wenn ja, her damit… Ich freue mich über jede Anregung.

Besuch LadiesTalkBusiness auf Facebook, dann entgeht Dir kein Post.

So, das wars für heute! Nächste Woche gehts los mit dem ersten Post: da verrät nämlich das LadiesTalkBusiness-Darling Virginia Horstmann aka Jeanny von ZuckerZimtundLiebe ein bisschen was über sich und ihren Blog.

Sehen wir uns nächste Woche wieder?

Bis dann,

Birgit