Meine 15. besten Tipps für gute Texte

Wenn ich, beinahe täglich, meine Lieblings-Blogs besuche bleiben meine Augen immer erst an den Bildern hängen. Ein schönes Bild macht Lust sich dort genau umzusehen und gibt schon mal einen Vorgeschmack auf das was da noch kommt. Aber entscheidend darüber ob sich ein Blog-Post, auch über den Moment hinaus, in mein Gedächtnis einprägt sind die Worte die auf die wunderschönen Bilder folgen. Wenn sie gut gewählt sind transportieren sie ein Gefühl und befördern mich schon allein beim Lesen mitten hinein in diese Welt. Das ist es was ich am Bloggen und Blogs verfolgen so sehr liebe. Immer wieder ein Kurztrip in eine andere kleine Welt.

Gute Texte zu schreiben ist manchmal eine richtig schwere Angelegenheit. Oft wollten die Ideen nicht fließen und die Worte einem nicht einfallen. Ich weiß das selber ganz genau, denn ich habe schon genug schlechte Texte geschrieben. Aber mit der Zeit auch ein paar richtig gute.

In dem ersten Post aus der Rubrik TEXT habe ich alles zusammengefasst was für mich beim Schreiben wichtig und hilfreich ist:

1. Ein gutes Blog-Post muss berühren. Egal ob das virtuelle Gegeüber sich beim Lesen über schöne Texte und Bilder freut, Lust bekommt etwas nachzukochen, -basteln, -dekorieren oder sich ein paar Minuten Entspannung gönnt. Emotionen bewegen und Du willst doch dein Gegenüber bewegen, oder?

2. Denke darüber nach welches Gefühl du mit Deinem Post vermitteln möchtest. Welch Sinne sollen angesprochen werden: der Gaumen, das Auge, der Geruchssinn etc. Versuche dieses Gefühl und das was es auslöst genau zu beschreiben. Beispielsweise wenn Du ein Rezept postest, beschreibe das Geschmackserlebnis genau. Schon allein beim Lesen sollte man meinen es gerade selber zu riechen, zu schmecken oder zu fühlen.

3. Bloggen ist immer auch ein bisschen Plauderstündchen. Du bist immer im Austausch mit Deinem Gegenüber. Also schreibe eher so wie Du sprichst und weniger so als ob Du einen Schulaufsatz verfassen musst.

4. Inspirationen und Ideen für gute Texte bekommt man meist nicht vor dem Rechner, sondern von dem Leben drumherum. Also raus mit Dir, lass Dich inspirieren, sei aktiv und offen für den Augenblick. Und für alle Fälle: hab immer ein Notizbuch zur Hand damit Dir auch spontane Ideen nicht entgehen.

5. Lerne von den anderen. Lies viel. Bücher, Zeitschriften, andere Blogs. Alles was du in die Finger bekommen kannst. Lass Dich inspirieren. Studiere den Schreibstil von Autoren und Bloggern die Du bewunderst.

6. Das Gute am Schreiben ist die Tatsache dass es ein Handwerk ist. Man kann es lernen. Man kann sich ständig verbessern, es bedarf aber der Übung. Also schreib wann immer die Zeit es zulässt: Tagebuch, Blog-Postings, Briefe, etc.

7. Bei einer Schreibblockade denke an eine gute Freundin oder an einen Familienangehörigen. Stelle Dir vor gerade mit dieser Person zu plaudern, ihr das zu erzählen was Du gerade in Worte fassen möchtest. Das entspannt!

8. Halte es so einfach wie möglich, du willst Deine Leser ja nicht anstrengen: kurze Sätze, einfacher Satzbau, möglichst wenig Fremdwörter, Klischees vermeiden, lästige Füllwörter und dauernde Wortwiederholungen ebanfalls vermeiden.

9. Bleib Deinem Erzählungsstil treu. Finde Deine „Sprache“ und mach diesen Schreibstil zu Deinem unverwechselbaren Markenzeichen.

10. Gestalte Deine Texte übersichtlich: z.B. durch Absätze und Bilder die an geeigneten Stellen eingefügt werden.

11. Baue Spannung auf, z.B. durch Fragen die erst später im Text beantwortet werden.

12. Lade dein Gegenüber auf ein Plauderstündchen ein. Stelle Fragen im Text und fordere die Leser auf die mit einem Kommentar zu beantworten. Reagiere möglichst auf jeden Kommentar (sofern das zeitlich & organisatorisch möglich ist!).

13. Profitiere von Dir selbst. Stephen King hat mal den schlauen Satz gesagt: „Writing is refined thinking.“ Nutze das für Dich! Schreiben kann ein Katalysator für Deine Ideen, Wünsche, Träume und Ziele sein.

14. Unbedingt den Text vor dem veröffentlichen noch der Rechtschreibkorrektur unterziehen. Ich sage das weil mir selber leider immer wieder genug Rechtschreibfehler durch die Lappen gehen, und ich mich dann beim Lesen immer wieder aufs Neue ärgere.

15. Und für alle die ein gutes Buch zu dem Thema lesen möchte: Stephen King, „Das Leben und das Schreiben“.

Und wie gelingen Dir so richtig gute Texte auf die Du Monate später immernoch stolz bist? Verrat es mir, ich bin ja soooo gespannt!

Hab ein wunderschönes Wochenende,

*bee

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